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Wenn ich einmal groß bin geh ich zur Feuerwehr

Diesen Traum haben sehr viele bereits im Kindergarten. Doch meist ist es erst ab dem 8en Lebensjahr möglich. Seit nunmehr 5 Jahren, gibt es für Kinder ab dem 5. Geburtstag die Möglichkeit, sich den Traum schon eher erfüllen zu können.  
Die Bornaer Löschzwiebelchen wurden am 26.08.2017 gegründet und sorgten von Anfang an für reges Interesse bei den Kleinen. „Unser Sohn war damals 5 Jahre und er wollte immer mit zur Feuerwehr. Wir haben festgestellt, dass viele seiner Freunde mit 5 Jahren schon in verschiedenen Vereinen aktiv waren. Nur zur Feuerwehr durfte man erst mit 8 Jahren. So kam uns der Gedanke, dass wir eine Kinderfeuerwehr gründen, damit wir Kinder ab 5 Jahre aufnehmen können. Doch einfach gründen ging nicht. Es musste jemand mit einer pädagogischen Ausbildung die Kinder betreuen. Nachdem ich meine Zustimmung gab und die Betreuung übernahm, war der Grundstein für die Kinderfeuerwehr gelegt." so Susen Szech.

Das 5-jähriges Bestehen, wurde zum Florianstag der Feuerwehr Borna gefeiert. Wir organisierten eine Mal- und Bastelstrecke, wo man unser Löschzwiebelchen als Button oder Hampelmann gestalten konnte und viele tolle andere Sachen basteln konnte. Außerdem wurde mit Hilfe von den Eltern der Kinder- und Jugendfeuerwehr ein Kuchenbasar organisiert, dessen Erlös der Kinder- und Jugendfeuerwehr zu Gunsten kam. Auch die Kinder waren fleißig. Mit viel Enthusiasmus und jede Menge Spaß, haben die Kinder einen kleinen Tanz eingeübt, um diesen vor Eltern, Oma, Opa und Publikum aufzuführen. Die Aufregung war riesig, aber trotz aller Aufregung haben sie es super gemeistert.

Als Gratulanten zu unserem Jubiläum konnten wir den Oberbürgermeister Herr Urban begrüßen, sowie die Kreisjugendwartin Maria Fichtner, den stellv. Stadtwehrleiter Rico Lengefeld und den stellv. Ortswehrleiter Ingolf Szech.
An dieser Stelle möchten wir uns aber auch bei allen Helfern, Betreuern, Feuerwehrkameraden und Eltern bedanken, welche uns immer tatkräftig unterstützen.

Die Kinderfeuerwehr „Bornaer Löschzwiebelchen" bietet eine altersgerechte und sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Die Kinder werden spielerisch an die Themen „Feuerwehr und Brandschutz" herangeführt. Aber auch das Vermitteln von Gemeinschaft, Nächstenhilfe, dem Alter entsprechendes Verhalten in Notsituationen, sowie die Förderung der sozialen Kompetenz und des Selbstbewusstseins sind wichtige Inhalte der pädagogisch gestalteten Dienste.

Der Dienst der Bornaer Löschzwiebelchen ist freitags von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Eine Kontaktaufnahme ist über Facebook, Instagram oder per Mail (Kinderfeuerwehr-Borna@gmx.de) möglich.

 
 
 
 
 

Kräftezehrender Einsatz in der Sächsischen Schweiz

Mehrere Kameraden der Feuerwehren Borna und Neukirchen, waren als ein
Teil von insgesamt drei Katastrophenschutzzügen in dem Waldbrandgebiet
im Einsatz. Je drei Tage lang, war jeder Zug in der Löschwasserversorgung und in der Brandbekämpfung eingesetzt. Vom Verlegen von kilometerlangen Schlauchleitungen, der Pumpenbetreuung über Stunden hinweg, anstrengenden und langwierigen Löscharbeiten mit dem Strahlrohr und mit dem Feuerlöschrucksack bis hin zur Verkehrsleitung und dem Materialtransport. Das Spektrum der Aufgaben war sehr breit aufgestellt. Der Einsatz verlangte von den Kameraden alles ab. Wenig Schlaf, harte Arbeit, dazu die extreme Wärme und die Staub-, Rauch- und Abgasbelastung.

Wie umschreibt oder beschreibt man diesen Einsatz und die persönlichen Eindrücke. Schwer sehr schwer. Wenn man so etwas noch nie erlebt hat und die Zerstörungen, sowie die Unmengen an Einsatzkräften und Material live vor Ort gesehen hat, weiß man erst was dies für ein extremer Einsatz ist. An jeder Stelle des Berges gingen Schlauchleitungen in die Hänge. Überall waren Glutnester, welche regelmäßig kontrolliert und gewässert werden mussten. Über ein Dutzend Pumpstationen mussten 24/7 betreut werden. Eingangsdruck und Ausgangsdruck- alles musste funktionieren, denn die Versorgung mit Löschwasser war das wichtigste. Die anstrengende Brandbekämpfung, in diesem extrem unwegsamen Gelände, musste mit Sicherungsseilen und zum Teil mit Löschrücksäcken und Hacken erfolgen. Teilweise waren die Brandstellen so schwer erreichbar, dass diese nur mit der Hilfe von Löschhubschraubern gelöscht werden konnten. Dieses Bild, wenn 14 Hubschrauber im Minutentakt Wasser über den Wald abwerfen und man genau weiß, dass das Feuer nicht weit entfernt ist. Da wird einem doch schon mal anders.

Was uns ins staunen versetzte, war die Verpflegung und Logistik. Zu keinem Zeitpunkt fehlte irgendetwas. Durch ständige Versorgungsfahrten, wurden Lebensmittel und Material an alle Stellen in diesem riesigen Einsatzgebiet gebracht. Ebenso bemerkenswert war die Zusammenarbeit der verschiedensten Organisationen. Feuerwehr, THW, Bergwacht, Polizei, Sachsenforst, Bundeswehr, DRK, Johanniter und die Bundespolizei. Alle Organisationen arbeiten Hand in Hand. Dieses extreme Miteinander sieht man sehr sehr selten.

Als Fazit bleibt nur zu sagen, dass alle Einsatzkräfte ihr Bestes geben um diesen Brand in den Griff zu bringen. Dabei gehen sehr viele an Ihre Grenzen. Wir wünschen und hoffen, dass all
e Einsatzkräfte unversehrt zu Ihren Familien wiederkehren.

 
 
 
 
 
 
 

Grundlehrgang erfolgreich bestanden

Seit April 2022 absolvierten Kameraden der Feuerwehren Borna, Wyhra, Thräna und Neukirchen den Grundlehrgang. Um die Reihen der Feuerwehrleute zu verstärken ist dieser Lehrgang die Voraussetzung. In theoretischen und auch praktischen Unterrichtsstunden, erlernen die Brandschützer das 1x1 der Feuerwehr. Am 18.06.2022 legten die 12 Teilnehmer nun ihre Abschlussprüfung ab, welche alle mit Bravour bestanden haben. Nun folgen noch weitere 80 Stunden an Ausbildung in der Wehr, bevor es zur Truppmann Teil 2 Prüfung geht.
Wir wünschen unseren neuen Kameraden alles Gute und das Sie immer gesund von den Einsätzen zurückkommen.

 
 
 
 
 

20.06.2022

 
 
 

Ganztagsausbildung

Am Samstag, dem 18.06.2022 führten wir im Feuerwehrtechnischen Zentrum Thierbach, eine Ganztagsausbildung durch.
In den Kellerräumen, wurde das sichere Vorgehen bei Bränden gefestigt. Es ging für unsere Kameraden außerdem in den Brandcontainer, wo realistisch ein Wohnungsbrand simuliert werden kann. Es wurde auch der Umgang mit dem Strahlrohr und das Retten eines verunglückten Kameraden geübt.

Die sichere und perfekte Beherrschung der Handgriffe ist für die Kameraden unabdingbar. Im Einsatzfall zählt jede Minute und ein sicheres Vorgehen spart Zeit. In regelmäßigen Abständen trainieren wir praktisch und unter realen Bedingungen .

 
 
 
 
 

20.06.2022

 
 
 

Ausbildung am Objekt- Brand im Museum

Am Dienstag, dem 14.06.2022 führten wir einen besonderen Dienst durch. Da wir selten die Gelegenheit hatten, im Museum und im dazugehörigen Reichstor zu üben, war es an der Zeit dies durchzuführen. In einem angenommenen Szenario, ist es zu einem Brand gekommen. Ein Besucher löste den Feueralarm aus und brach anschließend im Treppenhaus zusammen.
Unter schwerem Atemschutz, machten sich mehrere Trupps zur Menschen Rettung und zur Brandbekämpfung auf den Weg in das Gebäude. Auch die Drehleiter wurde in Stellung gebracht, um die Maßnahmen von außen zu unterstützen. Das Ziel des Übungsdienstes war, das Gebäude und seine Besonderheiten kennenzulernen. Gleichzeitig wurden so auch die Handgriffe und Verfahrensweisen bei der Menschenrettung und bei der Brandbekämpfung noch einmal trainiert und gefestigt.
Da der Dienst zur abendlichen Stunde und an einem zentralen Ort stattfand, waren auch einige Anwohner vor Ort und verfolgten das Spektakel.
Die Kameraden der Feuerwehr Borna wussten zwar, dass dies eine Übung ist, nahmen das Szenario selbstverständlich so ernst, als wäre es ein realer Einsatz gewesen.

 
 
 
 
 

20.06.2022

 
 
 

Spaßwettkampf der Stadtjugendfeuerwehr Borna

Am Samstag, dem 15.05.2022 trafen sich 87 Kinder und Jugendliche sowie 20 Jugendwarte und Helfer, aller Bornaer Jugendfeuerwehren und der Kinderfeuerwehr „Bornaer Löschzwiebelchen“, zum Spaßwettkampf.

Bei strahlendem Sonnenschein, startete um 9:00 Uhr der Wettkampf. Vorher gab es natürlich noch die offizielle Begrüßung und die Gruppeneinteilung. Insgesamt wurden 14 Mannschaften gebildet, welche sich in den vorbereiteten Stationen um den Sportplatz in Zedtlitz, beweisen durften. Die zu absolvierenden Disziplinen verlangten nicht unbedingt Feuerwehrwissen, dafür aber viel Geschick und Humor von den Teilnehmern. Ziel der einzelnen Stationen war es die körperlichen und geistigen Fähigkeiten herauszufordern. Am wichtigsten war allerdings der Kameradschaftsgeist. Die einzelnen Gruppen sollten als Mannschaft zusammenarbeiten und zusammenwachsen!

Einen Schlauch durch die Sprossen einer Leiter fädeln, Kistenlauf, Zielwerfen, ertasten von Gegenständen, Bobbycarrennen, Schlauchaufrollen, Zahlenmemory (es musste eine Strecke gerannt werden und von dort mussten dann Zettel mit Zahlen in der richtigen Reihenfolge zurückgebracht werden) und auch ein Quiz gehörten unter anderem zu den Aufgaben. Wie es zu einem Spaßwettkampf gehört, waren die Kinder und Jugendlichen auch mit viel Spaß dabei. Besonders bei dem Sackhüpfen oder dem Bilden einer Endlosskette auf einem Schlauch ohne diesen zu verlassen, erlebte man sehr witzige Momente. Nachdem alle Mannschaften die Aufgaben gemeistert hatten gab es selbstverständlich auch eine Siegerehrung. Der begehrte Wanderpokal der Stadtjugendfeuerwehr Borna, ging dieses Mal an die erste Mannschaft der Feuerwehr Eula.

Alle Teilnehmer und Helfer waren sich einig, dass der Wettkampf sehr gelungen war, richtig viel Spaß gemacht hat und reibungslos gelaufen ist. Das dies so war, ist den fleißigen Jugendwarten und Helfern zu verdanken. Neben der Durchführung und der Planung, waren auch mehrere Stunden Vor- und Nachbereitungszeit notwendig.

 
 
 
 
 

Nach langer Zeit endlich wieder- hunderte Bornaer und Gäste tanzen in den Mai

Zwei Jahre keine einzige Veranstaltung, zwei Jahre kein Maibaumsetzten. Am 30.04.2022 war es endlich wieder soweit und wir konnten unsere traditionelle und beliebte Veranstaltung wieder durchführen.

Dieses Maibaumsetzen war in mehrfacher Hinsicht etwas ganz Besonderes. Erstens wegen der langen Zeit, zweitens wegen des Besuches unserer Freunde aus der Französischen Partnerstadt Etampes und drittens wegen unseren Freunden aus Irpin.

Es war ein Fest wie man es sich kaum vorstellen kann. Hunderte von Bornaer und Bornaerinnen folgten unserer Einladung und setzten mit uns und unseren Internationalen Gästen aus zwei Ländern, gemeinsam den Maibaum.

Im Anschluss begann der Tanz in den Mai mit der Bornaer Band MaSteKaTili, welche den Besuchern mächtig einheizte.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei Allen bedanken, welche diese Veranstaltung zu so einen riesigen Erfolg gemacht haben.

 
 
 
 
 
 
 

Verwundeter Feuerwehrmann zurück in Borna

Der in der Region Kiew am 25. Februar schwer verwundete Bornaer Feuerwehrmann Steve Meiling ist am Abend des 9. März in Borna angekommen. Es geht ihm den Umständen entsprechend.

„Nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine machte sich der Kamerad unserer Freiwilligen Feuerwehr Borna, Steve Meiling eigenständig auf den Weg nach Kiew, um seine Frau und ihren Sohn, die in der ukrainischen Hauptstadt leben, nach Borna in Sicherheit zu bringen. Auf dem Weg wurde er kurz vor dem Ziel schwer verwundet und seitdem in einem Krankenhaus nahe der Metropole bestmöglich ärztlich versorgt. Trotz der schwerwiegenden Kopfverletzungen machte er sich mit Unterstützung des behandelnden Arztes gemeinsam mit seiner Frau und ihrem Sohn Anfang der Woche auf den Weg in Richtung Borna“, erläutert Oberbürgermeisterin Simone Luedtke.

Steve Meiling begab sich am gestrigen späten Abend in das Sana Klinikum Borna, um eine Ersteinschätzung seines Zustandes durchführen zu lassen. Dort erfolgten umfangreiche diagnostische Untersuchungen, um sich einen Überblick über seinen Gesundheitszustand zu machen, mit dem Ziel, ihm geeignete medizinische Hilfe zukommen zu lassen. In Folge dessen sind für heute weiterführende Untersuchungen im Bereich der Augen geplant. Dies erfolgt in Kooperation mit dem Kopfzentrum in Leipzig. Das Sana Klinikum Borna hält keinen Bereich der Augenheilkunde vor. Herrn Meiling geht es den Umständen entsprechend.

„Dank der Bemühungen unserer Sana-Klinik war eine unverzügliche medizinische Versorgung möglich, die engen regionalen Kooperationen stellen nun sicher, dass Steve Meiling die bestmögliche Behandlung erfährt, sodass er hoffentlich schnell und vollständig von seinen schweren Verletzungen genesen kann“, ergänzt die Oberbürgermeisterin.

Quelle: Abgeänderte Pressemitteilung der Stadtverwaltung Borna

Wir, die Kameraden der Feuerwehr der Stadt Borna, sind froh und dankbar, dass unser Steve wieder zurück ist. Wir bedanken uns bei allen die geholfen haben und ihre Hilfe angeboten haben.
11.03.2022

 
 
 
 
 

Solidarität mit und Hilfe für Irpin

Die Große Kreisstadt Borna und die Feuerwehr der Stadt Borna setzten ein Zeichen für die Menschen in ihrer Partnerstadt Irpin.

„Unsere Partnerschaft besteht seit über 45 Jahren und gerade in den vergangenen fünf Jahren haben wir zahlreiche Projekte und Initiativen auf den Weg gebracht, die uns noch näher zusammenrücken ließen. Wir haben gemeinsam gearbeitet und wir haben gemeinsam gefeiert – damit ist es nun eine absolute Selbstverständlichkeit, dass wir in der Stunde der schwersten Not einander helfen!

Neben der aktiven Hilfe für die Geflüchteten vor Ort ist es uns aber auch eine besondere Herzensangelegenheit, die Hilfe und Solidarität für unsere Partnerstadt Irpin in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Deshalb haben wir heute ein zwölf Meter großes Banner am Rathaus angebracht, das unserem Wunsch und dem Ziel, Frieden für Europa zu erreichen, Nachdruck verleihen soll“, so Oberbürgermeisterin Simone Luedtke.

Auch wir, die Kameraden der Feuerwehr der Stadt Borna, setzen ein Zeichen.

Die Bornaer Feuerwehr , die seit Jahren mit ihren Kameradinnen und Kameraden in Irpin eng zusammenarbeitet. Unter anderen konnte in Irpin mit der Unterstützung aus Borna eine Freiwillige Feuerwehr aufgebaut werden, die die hauptamtlichen Kräfte tatkräftig unterstützt. „Wir helfen unserer Partnerstadt und den dort lebenden Menschen so gut wie nur irgendwie möglich und bieten unsere Unterstützung an, wo immer sie benötigt wird. Krieg kann nie eine Lösung sein und wir beobachten mit großem Entsetzen, welches Leid hier sehenden Auges über die Menschen in der Ukraine gebracht wird“, ergänzt Stadtwehrleiter Kai Noeske. „Auch deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, heute hier ein Zeichen zu setzen – für die Solidarität mit unserer Partnerstadt und den Frieden in Europa und der Welt“, so der Stadtwehrleiter weiter

Quelle: Abgeänderte Pressemitteilung der Stadtverwaltung Borna
28.02.2022

 
 
 
 
 

Rettet unseren Feuerwehrkameraden!

Wir sind fassungslos. Er wollte helfen und jetzt ist er selbst in größter Gefahr.

Steve Meiling, ein 42-jähriger Kamerad der Feuerwehr der Stadt Borna, ist auf dem Weg in die Ukraine unter Beschuss geraten. Er wollte seine Frau Anna und ihren 13- jährigen Sohn aus Kiew retten. Seit einem Monat sind die beiden verheiratet und bald wäre Sie wieder nach Deutschland gekommen. Es fehlte nur noch ein Sprachkurs für das erneute Visum. Doch nun änderte sich einfach alles. Aufgrund der Entwicklung in den letzten Wochen, wurde der Kurs abgesagt und sie muss in der Ukraine bleiben.

Seine Liebe, seine Familie zu retten, ist für ihn die einzig richtige Entscheidung gewesen. 1500 Kilometer nahm er auf sich. Doch kurz vor dem Ziel wurde er beschossen und kam ins Krankenhaus. Sein Handy und sein Auto wurden ihm abgenommen. Der Kontakt zu ihm brach ab.

Es folgten mehreren Stunden des Bangens und voll quälenden Gedanken, was mit ihm und seiner Frau ist.  Dank ukrainischen Helfern, konnte wieder Kontakt zu Ihm aufgebaut werden. Er lebt! Es geht ihm den Umständen entsprechend…

Leider wissen wir nicht, wie Steve und seine Frau, sowie der 13- jährige in Sicherheit gebracht werden können. Wir bitten dringend um Hilfe. Bringt unseren Feuerwehrkameraden und seine Familie zurück nach Deutschland!!!

Wir als Kameraden der Feuerwehr der Stadt Borna, bangen um Steve und seiner Familie. Doch auch die Schicksale unserer befreundeten Feuerwehrleute aus unserer Partnerstadt Irpin, lassen uns keine Ruhe. In den Medien hört und sieht man, wie die Region im Chaos versinkt und die Feuerwehrleute Ihr Leben riskieren, um Menschen aus den zerstörten und brennenden Häusern zu retten.

Wir denken jeden Augenblick an Steve und an unsere Freunde aus Irpin und hoffen, nein wir Beten darum, dass sie und Ihre Familien am leben sind!
26.02.2022

 
 
 
 
 

Hilfe für das Hochwassergebiet

In der Nacht zum Samstag (24.07.2021) haben sich 11 Kameraden der Feuerwehren Borna, Eula, Neukirchen, Ramsdorf und Regis-Breitingen auf dem Weg ins Krisengebiet nach Rheinland-Pfalz (Landkreis Ahrweiler) gemacht. Die Feuerwehren Borna und Regis-Breitingen trafen sich bereits um 01.00 Uhr und fuhren im Zug zum vereinbarten Treffpunkt nach Markkleeberg, um sich dort mit weiteren Feuerwehren aus unserem Landkreis zu einem Marschverband zu vereinigen.


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Feuerwehrmann aus Leidenschaft – 54 Jahre im Ehrenamt

Sein letzter Dienst sollte etwas Besonderes werden. Ein letztes Feuer sollte gelöscht werden…
So begannen die Gedanken der bornaer Kameraden, als fest stand, dass unser Kamerad Reiner Taetz am 25. 05.2021 in seinen wohlverdienten Feuerwehr-Ruhestand geht.
Gedacht, gesagt, getan. Mit unserer historischen Technik holte ein kleiner Teil unserer Kameraden  Reiner und seine Frau ab. Mit Blaulicht und Martinshorn standen wir vor seinem Haus. „Reiner komm raus! Es brennt! Wir brauchen dich!" Damit hatte der erschrockene Kamerad nicht gerechnet…

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Neues Löschgruppenfahrzeug angekommen


Am 16.02.2021 war es endlich soweit, unser neues LF10 wurde bei der Firma Ziegler abgeholt und auf unserem Hof standesgemäß begrüßt. Das Fahrzeug ist eine Ersatzbeschaffung für unser W50, welcher uns treue Dienste geleistet hat, aber nicht mehr den Einsatzvoraussetzungen entspricht. Er wird unserer Jugendfeuerwehr übergeben, welche dieses Fahrzeug für Ihre Ausbildung nutzen wird.

Das neue LF wird im Bereich der Brandbekämpfung eingesetzt und ist für diese Aufgabe umfangreich ausgestattet. Neben der DIN Beladung und einem 2000 l Löschwasserbehälter ist auch eine Tragkraftspritze ZIEGLER Ultra Power 4 mit an Bord. Ein Lichtmast und eine Umfeldbeleuchtung sorgen für ein sicheres Arbeiten in der Dunkelheit.

Nach einer umfangreichen Einweisung unserer Kameraden in den kommenden Wochen, wird das Fahrzeug in den Einsatzdienst gestellt.

Die Kosten für das Fahrzeug belaufen sich auf 400.000 EUR, davon sind 151.200 EUR Fördermittel über die Richtlinie Feuerwehrförderung – RLFw, der Eigenanteil beträgt 248.800 EUR. Es war eine Gemeinschaftsbeschaffung mit den Städten Limbach-Oberfrohna und Stollberg.



Video von der Ankunft hier klicken:


Technische Daten zum Fahrzeug
 DIN: 14530-5
 Radstand: 3.860 mm
 Motorleistung: 299 PS
 Zul. Gesamtmasse: 14.000 kg
 Fahrzeugabmessungen (LxBxH): 7.300 x 2.500 x 3.300 mm
 Kabine / Besatzung: Z-Cab / 1+8
 Pumpentyp: FPN 10-2000
 Löschwasserbehälter: 2.000 l

 
 
 
 
 
 

Feuerwehr ist nicht nur Brandbekämpfung

Die meisten Menschen denken das die Feuerwehr meist nur Brände löscht. Doch eine der wichtigsten Aufgaben ist auch die Technische Hilfeleistung. Dazu zählt insbesondere die Rettung von Menschen bei Verkehrsunfällen. Gerade bei diesen Einsätzen kann jede Minute zählen, obwohl die Rettung sehr vorsichtig von statten gehen muss. Aus diesem Grund werden die Handgriffe oft geübt und das Handling mit den Rettungsgeräten verbessert. So auch am 10.10.2020. Auf dem Bornaer Hartplatz wurde ein Verkehrsunfall nachgestellt und verschiedene Rettungstechniken durchgeführt.

Das Besondere an diesem Tag war das Testen und Kennenlernen von Akkubetriebenen Rettungsgeräten der Firma Weber Rescue. So wurde für diese Ausbildung ein Schere- und Spreizersystem durch BTL Brandschutztechnik zur Verfügung gestellt. Unsere Ausbilder zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis der Ausbildung und sehen unsere Wehr gut gewappnet für alle kommenden Aufgaben

An dieser Stelle natürlich ein großes Dankeschön an die Firma Brandschutztechnik GmbH Leipzig, an die Firma Autoverwertung Remo Großkopf aus Groitzsch und an den Containerdienst Andre Müller. Für die Unterstützung bei der Durchführung.

 
 
 
 
 
 
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