- FF Stadt Borna

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Kameraden
 
 
 

Die Bildung der Altersabteilung in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Borna mit 16 Kamerden im Alter von über 60 Jahren, erfolgte am 12. August 1936. Soweit der
Aktenauszugaus den Unterlagen des Archiv`s der Stadt Borna.

Auf Grund eines Erlasses des Reichs- und Preußischen Ministers des Innern, vom 08. Mai 1936, beschloss die Freiwillige Feuerwehr Borna in Ihrer Satzung vom
15. August 1936:


- Mitglieder der Altersabteilung sind AktiveMitglieder, die das 60. Lebensjahr vollendet oder infolge körperlicher Gebrechen den Dienst in der Wehr nicht mehr ausüben können
- Bei außergewöhnlichen Ereignissen sowie bei Aufmärschen können sie zum Dienst einberufen werden. Sie bleiben im Genuss der Wohlfahrtseinrichtungen der Wehr
 und haben die Pflicht, an der regelmäßigen Versammlung der Wehr teilzunehmen und den Kameradschaftsgeist in der Wehr zu pflegen

Während des 2. Weltkrieges wurden diese Kameraden zum Dienst im Luftschutz verpflichtet, z.Bsp.:


- als Brandwache in Schulgebäuden oder anderen kommunalen Einrichtungen, wie Rathaus u.a.
- als Signalist oder Melder bei Alarmen
- als Luftschutzwart für Straßenzüge oder größere Objekte, Fabriken und Anlagen

Bei Luftalarmen hatten sie diese Aufgaben sofort zu erfüllen. Letztendlich war es Kriegsdienst zu denen diese Kameraden verpflichtet wurden, dennoch sie Schützten Leben
und Gesundheit, sie sorgten für den Erhalt der Gebäude und des persönlichen Eigentums der Bürger der Stadt Borna. Nach Kriegsende waren es auch ein paar unentwegte
Alterskameraden die unsere Freiwillige Feuerwehr wieder mit aufbauten und sich aktiv am Dienst beteiligten. Als Einzelbeispiel soll hier nur Kam. Brandmeister Albin Teumer
genannt werden, welcher bis in die 50er Jahre, in seinem Grundstück, die Bekleidungskammer unserer Verwaltete.

In den Brandschutzgesetzes bzw. Statuten der Freiwilligen Feuerwehr in der DDR waren Altersabteilungen nicht vorgesehen. Dennoch beteiligten sich immer mehr
Kameraden weiterhin am Dienst, indem sie im Vorbeugenden Brandschutz mitarbeiteten.


- Brandschutzkontrollen in den Wohnstätten, Verkaufsstellen, Handwerksbetrieben, Kindergrippen/- gärtenu.ä. durchgeführt
- Schulungen von Hausbrandschutzverantwortlichen abgehalten
- die örtlichen Ferienspiele in den Schulungen bei der Gestaltung des “Tages des Brandschutzes” unterstützt

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurden die Rechtsvorschriften in der BRD sinngemäß von den ostdeutschen Bundesländern übernommen. Dies sahen die
Gliederung der Wehren in Jugend-, Einsatz- und altersabteilungen vor. Somit konnte 1991 in unserer Wehr eine Altersabteilung mit 16 Kameraden gebildet werden.
Seit diesem Zeitpunkz, treffen sich die Kameraden, welche körperlich und gesundheitlich in der Lage sind, die unterschiedlichsten Arbeiten zu verrichten jeden
Dienstagvormittag 2 Stunden zum Dienst. Arbeiten gab es bisher immer. Ende der 90er Jahre war es die Beräumung des Feuerwehrgerätehauses Röthaer Straße 2.
Vom Keller bis zum Dachgeschoss, außer den Fahrzeughallen, ging alles in die Nutzung des Landratsamtes über. Ende der 90er Jahre stand die Rekonstruktion/Renovierung
des Gerätehauses Röthaer Straße 4 bevor.

Nach der über Jahre dauernden Aufgaben standen von Anfang an, bis heute, arbeiten an wie:


- Pflege der Grünflächen / Rasen mähen, Laub und Unkraut beseitigen
- Sauberhalten der Freiflächen von Schnee und Eis, Schnittgerinne und Schleusen reinigen
- Kontrolle und Pflege der Fahrzeugbatterien und Handlampen, Glühbirnen u.ä.

 
 
 
 
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